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christian ertel                                                             kunstwerke

visual artist

Glanz II

Veröffentlicht am 02.08.2017

Etwas glänzt, wirft Licht zurück,

gespiegelt und reflektiert

von einer Oberfläche.

 

Nur oberflächig?

Was ist darunter?

 

Etwas ist darunter

manchmal ist es nur eine Fläche.

 

Glanz entsteht durch

einen Blender oder Reflekierer.

 

Ohne Licht kein Glanz.

Licht ist lebenswichtig -

brauchen wir zum Leben.

 

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Glanz I

Veröffentlicht am 21.04.2017

Glanz ist erstmal ein unschuldiges Wort. Es ist eine optische Eigenschaft einer Oberfläche: Licht wird gespiegelt und reflektiert. Es ist ein Sinneseindruck, der Betrachter abhängig, durch dessen Bewegung, verändert wird. Es kann gemessen werden. Glanz entsteht also durch Licht. Licht ist lebensnotwendig für uns, es bedeutet Leben und ist vornehmlich positiv besetzt. Ohne Licht kein Glanz. Ist Glanz damit nur oberflächig? Es ist auch von dem "darunter" abhängig. Es gibt dort etwas. Hat es Bedeutung? Da nun fängt der Mensch an zu deuten.

Aura - Schein - Schimmer - Licht - Herrlichkeit - Funkeln - Schönheit - usw.

"Welch Glanz in meiner Hütte?" für den unerwarteten Besuch. Manchmal auch ironisch eingesetzt. Oder auch nicht.

"Was glänzt, ist für den Augenblick geboren!" (aus Goethes Faust)

"Das Beste, was der Künstler gibt, ist Abglanz dessen, was er liebt." (Ernst Eckstein)

Es ist jedenfalls ein Ausdruck, der, näher betrachtet, nicht nur oberflächig angewand wird. Sehr visuell und damit prädestiniert für eine künstlerische Betrachtung.

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Warum Kunst? Einer Frage nachgehen. I

Veröffentlicht am 27.01.2017

Antworten finde ich nur im großen Zusammenhang, indem ich den Dingen, Gefühlen, den Sachverhalten und den Bildern, nicht zuletzt der Geschichte, Raum gebe. Aber einzelne Gedankensplitter ohne Anspruch auf Vollständigkeit grasen das Areal ab, führen eventuell zu Übereinstimmung und erzeugen auf jeden Fall einen ersten Eindruck.

> Weil ich es muss, weil etwas Treibendes vorhanden ist, das raus möchte. Teilhaben lassen mit der Außenwelt schafft Kommunikation, damit Auseinandersetzung und hoffentlich auch Gefühl. Oder Stimmung. Etwas zum mitnehmen.

Bilder entstehen; im Kopf sind sie dann und drängen nach Außen. Damit bin ich teil der Außenwelt, möglicherweise der Gesellschaft. Es gibt Reibungspunkte. Diesen stelle ich etwas entgegen.

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"I am so glad that I live in a world where there are Octobers."

Veröffentlicht am 31.10.2016

Anne of Green Gables

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Herbstgedanken

Veröffentlicht am 19.10.2016

Manchmal sind die ursprüngliche Intention und der Inhalt im Ergebnis nicht mehr vordergründig ablesbar. Das Bild entscheidet erst im Zusammenspiel mit dem "Ich" des Betrachters wieviel es Preis gibt. Es erfordert Zeit beim Betrachtenden sich auf das Werk einzulassen, es wirken zu lassen über den Primärblick hinaus, der leider allzu oft in eine mißverständliche Ecke drängt. Auch deswegen ist Kunst "Kommunikation". Zum Einen ist es dafür geschaffen, Preis gegeben zu werden, um dann innerhalb des Prozesses den Betrachter dort abzuholen, wo er verharrt und mit Ihm, dem Werk und dem Künstler zu interagieren.

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Kunstherbst III

Veröffentlicht am 05.10.2016

Der jahreszeitliche Herbst hat von Berlin Besitz ergriffen, das über die Stadt gelegte "Ausstellungsmuster" des Kunstherbst ist vorbei. Wem bleibt was? Für mich als Künstler und Gestalter ist es eine Art Ritual sich an diesem Ort und zu dieser Zeit mit Kunst auseinander zu setzen. Eindrücke wurden gesammelt, verarbeitet und irgendetwas bleibt. Meistens jedenfalls. Der kleine Blog hier bietet die Möglichkeit sich zumindest stichpunktartig darüber auszulassen und anzustossen.

Der Besuch der abc hat ein wenig irritiert, wenn nicht sogar gelangweilt (mit wenigen Ausnahmen). Ein bisher noch nicht wahrgenommenes Stilmittel scheint manchmal auszureichen, um in ein Galerieprogramm aufgenommen zu werden. Als Einer von so vielen Besuchern kann ich selten erwarten, daß ich ein Lächeln oder ein anderes Zeichen empfange, um mich mit dem Dargestellten auseinanderzusetzen und ein Gespräch zu ernten. Anders in der "Struktion". Gleich nebenan war eine Ausstellung, die selbst bei weniger Überraschendem für mich eine etwas höhere Verweildauer garantierte und der Empfang von Ausstellenden einfacher und ansprechender war. Danke hierfür.

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Kunstherbst II

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wer sich einen Überraschungsmoment gönnen möchte, vorausgesetzt sie/er ist nicht über die zu erwartenden Inhalte in Kenntnis gesetzt, sollte in die große Eingangshalle der Berlinischen Galerie gehen. Dieser wird vom frisch gekürten GASAG Kunstpreis Träger 2016 bespielt. Allein das Raumerlebnis beim Eintreten, die darauf folgenden Denkmuster im eigenen Innern, sind es wert. Das Spektrum künstlerischer Arbeiten im Zusammenhang mit Wissenschaft ist groß, sehr spannend und durchaus diskussionswürdig bezüglich des Kunstbegriffs in der heutigen Zeit. Eine Anregung dazu bietet diese Ausstellung.

Besucher des Projektraums "footnotes" benötigen Zeit. Die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Exponaten, die sich mit Kunst und Bildung und Politik innerhalb des “kooperativen Experimentierens” dort beschäftigen, bewegen und sind absolut aktuell.

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Kunstherbst I

Veröffentlicht am 14.09.2016

Alles Neu macht der Mai" heißt es in einem Lied, und was macht der Kunstherbst? Macht er etwas Neues oder bleibt er wie er nie war? Jedenfalls dürfte das Wetter durchaus mit dem im Mai mithalten. Der Titel "Art Week" ist auch sehr schön-steht aber viel zu sehr im Kontext zum "Gallery Weekend" und umfasst nicht alles. Die Kommunalen Galerien Berlin zeigen ebenfalls eine interessante Vielfalt an Kunst. Ich lasse mich überraschen.

Mein erster Besuch und Eindruck: Die Bilder von Sven Drühl im Haus am Waldsee. Eine faszinierende Art der Bilderstellung. Silikon aus dem Baumarkt, glänzende Farbflächen und Landschaftsmotive, die fast jeder kennt oder als typisch aufnimmt. Eine klasse Idee. Manchmal sehr simpel, was nicht unbedingt einfach ist, aber manchmal doch ein bißchen. Trotzdem, es spricht mich im Innern sehr an. Danke. Aber Sven, wer soll sich diese Bilder aufhängen ausser ein Museum oder war das Absicht? Es grüßen die Gedanken aus den Neontiefen.

neontiefen - gedankenkonstrukt einer virtuellen stadt - oder einfach nur freiheit im geistneontiefen - gedankenkonstrukt einer virtuellen stadt - oder einfach nur freiheit im geist

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Bricks

Veröffentlicht am 24.05.2016

Eine Wand ist eine Wand ist eine Wand. Bricks, Ziegelsteine, bilden eine Wand, stehen sinnbildlich für eine ursprüngliche Wand. Sie sind der Veränderung ausgesetzt: Verwitterung durch das Wetter, Zersetzung in sich selbst, Benutzung von Aussen. Ziegel ist ein erdiges Material. Und eine Ziegelwand ist ein Ort der urbanen Umgebung - städtisches Wachstumsmaterial.

Dieser Veränderungsraum bietet eine Fläche zur Kommunikation, für Zettel, für Graffiti oder Streetart. Verbleichende Mitteilungen oder Werbung. Alles wird zum Sediment städtisch bemessener Zeit. Unsere Umgebung. Als Kunstfläche oder als Fläche an sich, szenisch betrachtet. Viele "Bricks" ergeben ein Bild, eine Art Fläche aus Puzzleteilen, die nicht bildlich zusammen gehören und der Zeit unterworfen sind.

Für mich ein spannendes Projekt, ein Experiment. Von Steinformat zu Steinformat treiben lassen.

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Ein Eingang ist oft auch ein Ausgang!

Veröffentlicht am 07.04.2016

Der Unterschied besteht in der Sichtweise, die aus bestimmten Positionen eindimensional und ohne gedachten, möglichen Richtungswechsel erscheint. Der Radius des menschlichen Körpers und Geistes ist gross genug. Die Verzögerung unterliegt manchmal einer kaum nachvollziehbaren Trägheit. Im Malprozess ist das nicht anders. Es ist ein Lernprozess dies zu umgehen, sich in die Tiefe fallen zu lassen, um die Wechselseitigkeit zu erkennen. Ein Eingang ist meistens auch ein Ausgang.

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